Marketing & Medien

Selbstmarketing und das neue Recht auf vergessen – 3 –

Fazit: Auch weiterhin ist es nicht möglich, Google zum Löschen persönlicher Daten zu zwingen. Aber Sie können verhindern, dass alte Artikel oder Bilder weiterhin in den Ergebnissen der Suchmaschinen auftauchen. Bereits am ersten Tag wurden europaweit mehr als 12.000 Löschanträge gestellt. Sie sollten daher eine längere Wartezeit einkalkulieren. Vor diesem Hintergrund gilt gerade für Unternehmen im Netz: Achten Sie darauf, so wenig persönliche Daten und private Fotos wie möglich in Ihren Netzwerken oder Ihrem Blog zu veröffentlichen. Kalkulieren Sie immer ein, dass Google die Daten von Tools gemeinsam auswertet und ein umfassendes Online-Profil erstellt.

Selbstmarketing und das neue Recht auf vergessen – 2 –

Als Selbständige, Freiberufler, Personenunternehmen (GbR, KG oder OHG) und Jobsuchender sind Sie im www mit ihrem Klar-Namen (statt Firmenname) unterwegs. Daher ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass Suchmaschinen persönliche und geschäftliche Informationen in den Suchergebnissen zusammen führen. Sie sollten daher regelmäßig ihren Namen bei Google recherchieren. Das gilt insbesondere, wenn Sie Ihr Internet-Marketing etwa durch Suchmaschinenoptimierung der eigenen Webseite oder ausgeprägte Social-Media-Aktivitäten verstärken. `Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht mehr los`- Frei nach Goethes Zauberling kann intensives Online-Marketing auch dazu führen, dass nicht nur aktuelle Beiträge vermehrt in den Suchmaschinen-Ergebnissen aufgeführt werden, sondern auch alte Kamellen aus den Lehr- und Wanderjahren.